Elsburn | The Harz | Hercynian Distilling Co.

Ich habe ein Problem mit deutschen Whisky - er ist mir meist zu jung, zu teuer und oft auch auf dem falschen Equipment destilliert. Im gemeinsamen Talk mit WhiskyJason habe ich jetzt The Harz von der Hercynian Distilling Co. im Glas gehabt und war bereit, ihn nicht zu mögen. Ist mir aber nicht gelungen … The Harz ist eine Abfüllung, die auf Regionalität und Local Barley setzt, was schon mal gut ist. Vor allem aber ist der Whisky Anfang 2025 für unter 50 € in der 0,7 l Flasche zu bekommen. Und das ist ein Gamechanger bei deutschem Whisky. Er hat eine schöne goldene Farbe, die nicht so überladen wirkt, wie bei anderen Whiskys aus dem Harz. Und im Stream hat er mir tatsächlich geschmeckt.

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Emperor’s Way | Otto I. (The Child) | Hercynian Distilling Co.

Die Hercynian Distillery, früher einfach Hammerschmiede, im Harz gehört zu den etablierten deutschen Whiskybrennereien und genießt einen guten Ruf. Das hat auch viel mit dem Fassmanagement zu tun, denn man setzt auf ausgeprägte Fassreifungen. Für diese Abfüllung wurden Whiskys aus den Jahren 2016-2021aus ex-Sherry Hogsheads und Octaves aus europäischer Eiche miteinander vermählt und 2024 abgefüllt. Das heißt, es ist 3-7jähriger Stoff, der hier abgefüllt wird. Ok, da sind wir wieder bei meinem Problem mit deutschem Whisky, denn die Flasche wird für Preise zwischen 134 - 150 € verkauft. Bei der Fassauswahl ist die Farbe natürlich recht dunkel. Der Whisky ist peated, was ihn interessant machen könnte. Verwendet wird niedersächsischer Torf (28 - 30 ppm lt. Brennerei), auch das Getreide ist lokal angebaut. Der Name Emperor's Way bezieht sich auf den Kaiserweg in der Nähe der Brennerei und Ott I. ist der 1204 geborene Enkel von Heinrich dem Löwen. Gute Geschichte - mit dem Whisky hat es nichts zu tun.

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