Glenmorangie | The Tayne | Travel Retail

Ok, Glenmorangie: Gehört zum Luxuskonzern LVMH und ist die Sister of Ardbeg. Und da ist dann auch immer der gehypte Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation and Whisky Stocks. Trotzdem haben mich die Whiskys nie besonders interessiert. Der Director of Whisky Creation ist halt auch ein Director of Whisky Filtering and Colouring. Diese Flasche habe ich vor 10 Jahren mal im Travel Retail auf der der Schottlandfähre für 45 € gekauft. Und es ist eine Literflasche. Trotzdem habe ich 10 Jahre lang keine Lust gehabt, sie zu öffnen. 'Nun habe ich es getan, denn in der Auktion bringt sie auch nicht mehr als 40 - 50 €. Der Whisky hat schlappe 43%vol., ist also kühlgefiltert und er ist auch gefärbt.

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Queen of the Northern Highlands | aged 16 years | ADOS

Queen of the Northern Highlands - würde ich da an Glenmorangie denken? Eher nicht. Was aber auch daran liegt, dass ich ohnehin nicht so oft an Glenmorangie denke. Und so ist dies tatsächlich der erste Glenmorangie, der in meinem kleinen Blog stattfindet. Und es ist ja auch kein legitimer Glenmorangie, denn offiziell wird die Brennerei nicht genannt. Aber es gibt auf dem Etikett Hinweise. Und denen kann man beim Whiskyhaus trauen. Der Whisky reifte im Oloroso Sherry Cask und sollte aufgrund der hohen Pot Stills von Glenmorangie eine schöne Fruchtigkeit haben.

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The Hearach | 2016 – 2025 | Single Cask

Ein Single Cask von der Isle of Harris Distillery, deren Whiskys The Hearach heißen (der Name für die Bewohner der wunderbaren Isle of Harris auf den Outer Hebrides). Es ist sicherlich eine der interessanteren neuen Brennereien. Leider finde ich, dass sie auf dem deutschen Markt eher schwach vertreten sind. Zudem sind die Flaschen vielleicht auch etwas zu teuer. Die nur ein Jahr ältere und ebenfalls sehr remote gelegene Ardnamurchan Distillery ist da wesentlich offensiver mit interessanten Abfüllungen auf dem Markt vertreten. Dies hier ist ein Single Cask, das in Great Britain für die Selfridges Department Stores abgefüllt wurde. Die Abfüllung hat um einen Monat die 9 Jahre Alter verpasst und reifte in einem 1st Fill Buffalo Trace Barrel. Das hat eine schöne strohgoldene Farbe hinterlassen.

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Five from the Archive | Edition #14

Es haben sich einige Tastings im Archiv angesammelt, für die sich schwer eine Lücke im Veröffentlichungskalender findet. Also sammele ich sie von Zeit zu Zeit zu Fünferblocks, thematisch sortiert, völlig willkürlich oder einfach so. Ohne besonderes Feature gehen alle fünf gleichzeitig online. In der vierzehnten Folge der 'Five from the Archive' habe ich fünf Whiskys ohne besondere Thematik gesammelt.

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Lochlea | 2020 – 2024 | Franconian Cask 2024

Lochlea ist eine Single Estate Distillery, die ihre eigene Gerste verarbeitet und sicherlich viel richtig macht. Ob sie tatsächlich eine Chance haben wird, wird aber davon abhängen, ob es gelingt, irgendwann reife Whiskys zu präsentieren, die überzeugen. Diese Abfüllung ist ein drei Jahre und zehn Monate alter Whisky aus der Lochlea Distillery, abgefüllt für die Nürnberger Whiskymesse The Village 2024. Der Whisky reifte im Sherry Cask und ist sehr dunkel. Das könnte schwierig werden …

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Benrinnes | 2011 – 2024 | Cask Masters

Benrinnes ist eine schön gelegene Distillery in der Nähe des gleichnamigen Berges in der Speyside, die immer etwas verlassen aussieht. Aber so ist das bei den Brennereien, die hauptsächlich für die Blends produzieren. Im Grunde arbeitet dort kaum jemand, ein, zwei Menschen reichen meist, um den Laden am Laufen zu halten. Und bei den Abfüllungen der unabhängigen Abfüller steht dann meist die Fassreifung im Vordergrund. Hier wurde der Whisky im 1st Fill Oloroso Hogshead gereift, das eine recht dunkle Farbe hinterlassen hat.

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Mortlach | 1989 – 2010 | Berrys‘ Own Selection

Eine Berry Bros. Abfüllung aus 2010, die ich mir irgendwann einmal als Sample besorgt hatte. Der Whisky stammt aus dem Jahr 1989, ist also um die 20 Jahre alt. Laut Etikett reifte er in einem 'well balaced sherry butt'. Der Farbe nach war das auf alle Fälle Refill - was aber eine Chance für den Whisky ist, nicht als überladenes Sherry Monster zu enden.

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Clynelish | 2011 – 2023 | Old Particular

Clynelish ist eine Distillery, die ich sehr gerne mag - die aber lieder sehr rar ist, zumindest unter den bezahlbaren Bottlings. Ok, es gibt noch immer den 14jährigen für unter 50 €. Und auch wenn die Qualität nachgelassen haben soll - das ist kein schlechter Preis. Hier ist ein unabhängig abgefüllter 12jähriger von Douglas Laing aus dem Refill Hogshead. Der Whisky ist golden, die Farbe passt zum Fass, dass hoffentlich noch nicht zu oft befüllt war.

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Dragonjuice | aged 10 years | Highlands Batch #2

Dragonjuice ist eine Abfüllungsreihe vom Whisky Druid Michel Reick, bei der der Whisky jeweils aus einer undisclosed Distillery stammt, die im Fall der Highland-Abfüllungen der Reihe als peated Tobermory - also Ledaig - enttarnt wurde. Da es die Islands nicht offiziell als Whiskyregion gibt, was ich schade finde, passt die Bezeichnung. Aber für mich ist Ledaig kein typischer Highland-Whisky. Nun gut … Für Batch #2 wurden ein 1st Fill Ruby Port Barrique, ein 1st Fill PX Hogshead, ein 1st Fill Oloroso Hogshead und ein 1st Fill Red Wine Barrique für einige Monate im Stahltank miteinander vermählt. Das jüngste Fass war 10 Jahre alt, das älteste 13 Jahre, wie Michel im Video mit Marco Bonn verraten hat.

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