Ardmore | aged 25 years | Thompson Brothers

Es gibt schöne Abfüllungen von Ardmore, die von unabhängigen Abfüllern kommen. Ich weiß halt manchmal nicht, ob der Rauch von ex-Laphroaig-Fässern kommt oder Rauch aus ersten Hand ist. Er gibt dem Ardmore aber die interessante Note. Diese Abfüllung stammt von den Thompson Brothers, die zwei Hogsheads aus den Jahren 1998 und 1999 miteinander vermählt haben. Der Whisky ist also 25 Jahre alt, was ihn nicht günstig macht. Ende 2025 ist er in wenigen Shops für um die 235 € erhältlich. Nicht meine Preisklasse - aber ein Sample habe ich mir besorgt …

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Ardmore | aged 13 years | Thompson Brothers

Ardmore ist auch eine der Brennereien, die eher unter dem Radar laufen. Vor langer Zeit hatte ich mal den Port Wood und habe ihn irgendwie in guter Erinnerung. Und dann gibt es die Legacy, von dem ich eine geschenkte Flasche im Regal habe, die ich irgendwie weiterverschenken muss. Aber es gibt zum Glück immer mal wieder unabhängige Abfüllungen, die oft interessant sind. Diese kommt von den Thompson Brothers, das allein macht den Whisky interessant. Er ist 13 Jahre alt und reifte in zwei Refill Barrels. Eines davon enthielt die rauchige Variante, das andere war unpeated Ardmore - auch Ardlair genannt. Das macht die Abfüllung noch interessanter. Und er ist peated und Ende 2025 für unter 70 € erhältlich. Yes, dieser Whisky ist interessant!

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Nc’nean | Aon 2020 – 2025 | White Port Finish

Nc'nean - eine Distillery, die meine Triggerpunkte eigentlich komplett drückt: West Coast, abgelegen auf der Movern Peninsula, Organic, nachhaltig, tolles Design. Aber warum triggern mich die Whiskys bisher so wenig? Diese Abfüllung ist in gewisser Weise die Antwort. Die Distillery produziert seit 2017 und füllt hier trotzdem einen vier Jahre alten Whisky ab, der dann für fast 100 € angeboten wird. Sorry, aber quasi nebenan - auch wenn es auf dem Landweg eine ewige Strecke ist - produziert Ardnamurchan gehypte Whiskys mit gutem Alter. Die Distillery ist etwas länger am Start, ok, aber vier Jahre sind nicht akzeptabel. Und der Preis ist es auch nicht.

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Royal Brackla | 2007 – 2025 | The Fashionable Five #2

Fashion a la Lana Mathieson und Tilo Schnabel: Ein kapitale Hirsch in feinem Zwirn auf dem Etikett und ein Royal Brackla mit 18 Jahren und Reifung im Sherry Hogshead in der Flasche. Das hört sich edel, reif und auch ein wenig wild an. Der Whisky hat einen tiefen Goldton.

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Teaninich | 2006 – 2022 | The Single Malts of Scotland

Teaninich aus der Single Malts of Scotland Reihe von Elixir Distillers, abgefüllt mit 16 Jahren aus dem Sherry Butt. Nach 16 Jahren hat der Whisky noch 63,6%vol., das heißt er kam mit mehr als der üblichen Stärke von ca. 65%vol. ins Fass. Auf der anderen Seite ist der Whisky auch recht hellgolden - in dem Fass lag also schon mehrmals Whisky. Spannend zu sehen, was das Fass noch bringen konnte.

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Teaninich | 2011 – 2024 | Animals of Scotland #2

Eine Abfüllung aus der Animals of Scotland Reihe von The Caskhound. Teaninich gefinisht im Rotweinfass. Bei The Caskhound habe ich die Hoffnung, dass er keine Schwefelfässer verwendet, wie ich sie bei anderen Abfüllern oftmals bei Wein-Finishes habe. Die Farbe ist golden, vielleicht ist da auch ein kleiner, roter Farbstich. Vielleicht ist es aber auch nur Einbildung.

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Tullibardine | 2015 – 2025 | The Caskhound

Tullibardine ist eine der Distilleries, die es sicherlich schwer hat. Die Brennerei liegt nördlich von Edinburgh direkt an der A 9. Sie ist architektonisch nicht wirklich interessant, sie ist touristisch nicht sonderlich interessant. Die wirklichen Highlands beginnen halt eher etwas weiter nördlich. Aber es gibt interessante Whisky, mir haben die The Murray Abfüllungen meist gut gefallen. Wirklich präsent sind die im Moment aber auch nicht. The Caskhound hat hier eine Abfüllung, die fast vier Jahre im Moscatel Hogshead gefinisht wurde. Die Farbe ist rotgolden und verspricht interessante Aromen.

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Ardnamurchan | 2019 – 2025 | North Star Spirits

North Star Spirits hat hier nach sechs Jahren ein Oloroso Butt abgefüllt, das zumindest bei der Farbe ganze Arbeit geleistet hat. Dies ist mal wieder ein wirklich dunkler Whisky. Das macht mir auch Angst, denn zu oft überwiegend dann nicht allzu ausgewogene Sherrynoten. Manchmal sind es aber eben auch leckere Tröpfchen. Ich hoffe sehr auf letzteres, zumal es ja Ardnamurchan ist und somit eine meiner Lieblingsdestillen.

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Wolfburn | aged 12 years | Distillery Bottling

Wolfburn gehört zu den für mich eher schwierigen Brennereien, zu denen ich geschmacklich noch nicht den richtigen Zugang gefunden habe. Im Grunde bedauere ich das, weil ich ein Fan des schottischen Nordens bin und allein deshalb die Distillery aus Thurso mögen möchte. Meist finde ich die Abfüllungen zu jung und unreif. Sehr enttäuscht war ich vom 10jährigen, auf den ich - wie sicherlich viel Fans - lange gewartet habe. Jetzt gibt es den ersten 12jährigen als reguläres Bottling und natürlich bin ich neugierig. Er reifte zu gleichen Anteilen in 2nd Fill Oloroso Hogsheads und ex-Bourbon Casks, ist insgesamt aber eher hell.

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