Loch Lomond | aged 18 years

Loch Lomond ist eine Distillery, die sich erst in den letzten Jahren wieder etwas Reputation bei den Fans erarbeiten konnte. Trotzdem finde ich die Distillery schwierig, da man sie nicht mit einem einzelnen Style verbinden kann. Man kann dort sehr vielfältige Produkte herstellen, es gibt klassische Potstills, es gibt die Lomond Still, eine Pot Still mit Straigth Neck und es gibt auch eine Coffey Still. Es gibt rauchige Whiskys, nicht-rauchige - wie soll man da den Überblick bewahren? Dies jedenfalls ist eine 18jährige Abfüllung, die in American Oak reifte. Das kann viel sein, nervt den Nerd also bereits. Der Claim der Abfüllung lautet 'Caramelised Apple and Wood Smoke'. Natürlich sind weder Apfel, noch Karamell oder gar Holzrauch drin. Aber ist vielleicht etwas Peat mit dabei?

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Glen Moray | aged 18 years | Elgin Heritage

Glen Moray ist eine Brennerei, die viele verschiedene Abfüllungen auf den Markt bringt, die irgendwie interessant sind, dann aber bei mir nicht wirklich zünden können. Dies ist ein 18 Jahre alter Glen Moray aus der Core Range, die Elgin Heritage heißt. Interessant ist die Preisspanne, die von knapp unter 65 € beim Holländer Anfang 2026 bis knapp 100 € bei einem renommierten Webshop, der nicht als Preistreiber bekannt ist, reichen. Das ist krass ...Glen Moray ist ein Speyside-Whisky aus Elgin, der eher als unauffällig, preisgünstig und bieder gilt. Dieser ist 18 Jahre alt, ex-Bourbon gegreift und golden.

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Whisky Week | I’m Eighteen

Achtzehn Jahre ist ein wichtiges Alter. Man wird volljährig und darf damit ganz legal in die Whiskywelt einsteigen. Achtzehn Jahre markiert aber auch ein wichtiges Alter für Whiskys: Viele sehen es als ideales Alter für die Reife eines Whiskys. Achtzehnjährige Whiskys sind etwas besonderes. Leider sind sie aktuell etwas besonderes, das man sich oftmals nicht mehr wirklich leisten kann (oder will). Mein Paradebeispiel: 2019 habe ich mir meinen letzten Glendronach 18 Allardice beim Holländer für 72,50 € gekauft. Und zwar Allardice von Billy Walker und keine Konzernlurke von Rachel Barrie. Aktuell kostet das, was Brown Forman als 18jährigen Glendronach verkauft, mindestens das Doppelte.

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Glendronach | aged 18 years | Allardice

Glen Dronach Allardice war für mich eine große Entdeckung und der Eintritt in eine neue Whiskywelt. Der Held war Billy Walker, der es in kurzer Zeit schaffte, Glendronach zu einem der gehypten Whiskys zu machen. Der 15er Revival war großartig, der 18er Allardice hervorragend, der 21er Parliament war Luxus. Eine Marke deckte viele Ansprüche und Versprechungen ab. Dann kam Brown-Forman, dann kam Rachel Barrie und nicht lange danach war der Ruf von Glendronach ruiniert. Das war 2016. Dieser Abfüllung stammt aus dem Jahr 2013, ist also das Werk von Billy Walker. Der nahm die Whiskys, die er bei der Übernahme von Glendronach vorfand und füllte sie zur Nachreifung in Sherryfässer. Der Allardice reifte in spanischen Oloroso Sherry Casks. Er war in dieser Zeit für mich der Inbegriff von einem 18jährigen Whisky mit reifen und starken Aromen. Ob das ein Jahrzehnt später noch immer so ist?

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South Islay | aged 18 years | A Dream of Scotland – Red Devil Edition

Eine rote Teuflin zur Whiskymesse in Kaiserslautern? Passt! Und dass die Teuflin die Jahreszahl 1816 am Kragen hat, passt auch. Wir sind wieder an der Südküste von Islay. Marco Bonn hat eine gute Quelle für undisclosed Lagavulin und veröffentlicht mehrfach im Jahr Fässer davon. Dieser hat ein Amontillado Quarter Cask Finish. 1st fill? Refill? Der Farbe nach eher Refill. Obwohl, da ist schon ein schöner, leicht rötlicher Goldton im Glas.

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King of Dufftown | aged 18 years | Friendly Mr. Z Whiskytainment

Dieser Whisky hat wieder ein großartiges Etikett im alten Stil des Brühler Whiskyhauses mit einem Biber-Käpt'n. Aber wir haben hier einen peated Balvenie und in Dufftown ist der nächste Hafen schon etwas entfernt. Das Etikett hätte besser zum Pultney gepasst, aber eben auch nur regional, denn der Whisky hätte nicht zum Etikett gepasst. Egal, trotzdem war das Whiskyhaus hier schon mal besser. Der Whisky heißt King of Dufftown und stammt aus einer nicht genannten Distillery, die Balvenie ist. Die haben mit ihrer Week of Peat ja tatsächlich rauchigen Whisky im Angebot. Und na klar, da ist noch ein Schluck anderer Whisky dabei, damit es ein blended Malt wird. Sicherlich schmeckt man den Glenfiddich raus. Scherz!

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Benriach | aged 18 years | A Dream of Scotland

Benriach, der in drei verschiedenen Fässern reifen durfte aus der A Dream of Scotland Serie des Brühler Whiskyhauses. Wie lange der Whisky jeweils in welchem Fass war, erfährt man auf dem Etikett nicht. Das ist ohnehin eine Schwäche der Abfüllungen des Whiskyhauses - wirkliche Transparenz hat man nicht. Es wird nicht einmal angegeben, ob der Whisky in Schottland oder Deutschland reifte - zumindest das Finish findet oft in Deutschland statt. Die Farbe ist kräftiges Gold.

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Redbreast | aged 18 years

Redbreast ist dreifach destillierter Single Pot Still Irish Whiskey der Midleton Distillery in Cork. Dieser ist mit dem respektablen Alter von 18 Jahre abgefüllt, kostet dafür aber auch zwischen 140 € und 180 € in den deutschen Shops Anfang 2025. Das ist ein massiver Preis für einen Whiskey mit 46%vol., auf dem weder die Angabe Non-chillfiltered noch natural colour steht.

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Secret Speyside | aged 18 years | A Dream of Scotland

Ein Secret Speyside vom Brühler Whiskyhaus, der wohl irgendwie aus dem Tal des Livet stammen könnte. Der Whisky ist 18 Jahre alt, kommt aus einem 1st fill Sherry Hogshead und hat eine eine dunkelgoldene Bernsteinfarbe, die für das Alter recht zurückhaltend ist. Oder - besser gesagt - normal und vielversprechend.

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Secret Speyside | aged 18 years | The Fine Art of Whisky

In der The Fine Art of Whisky Serie hat das Brühler Whiskyhaus einen Secret Speyside abgefüllt. Wie wir alle wissen, ist Secret Speyside immer Macallan und manchmal ist es tatsächlich Macallan. Hier ist auf jeden Fall ein M auf dem Etikett und es ist definitiv kein Mortlach.  Macallan gehört zu den Distilleries, die bei mir keine Sympathiepunkte haben. Das liegt an den Preisen, das liegt an einem Snobismus, der mir signalisiert, dass es eher um exklusiven Luxus als um Whisky geht. Deshalb hatte ich gar keine Lust, Macallan hier stattfinden zu lassen. Aber dann siegt die Neugier und ich habe zumindest einige unabhängige Macallan probiert. Nett gesagt: Ich fand sie schwierig ... Gut, schauen wir mal, wie die Abfüllung vom Brühler Whiskyhaus ist und ob es gelungen ist, hier Schwefel und Holzsud zu vermeiden. Den Preis für eine Flasche habe ich verdrängt und mich auf ein Sample beschränkt.

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