Glenmorangie | The Tayne | Travel Retail

Ok, Glenmorangie: Gehört zum Luxuskonzern LVMH und ist die Sister of Ardbeg. Und da ist dann auch immer der gehypte Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation and Whisky Stocks. Trotzdem haben mich die Whiskys nie besonders interessiert. Der Director of Whisky Creation ist halt auch ein Director of Whisky Filtering and Colouring. Diese Flasche habe ich vor 10 Jahren mal im Travel Retail auf der der Schottlandfähre für 45 € gekauft. Und es ist eine Literflasche. Trotzdem habe ich 10 Jahre lang keine Lust gehabt, sie zu öffnen. 'Nun habe ich es getan, denn in der Auktion bringt sie auch nicht mehr als 40 - 50 €. Der Whisky hat schlappe 43%vol., ist also kühlgefiltert und er ist auch gefärbt.

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Whisky for Two | Glenmorangie

Glenmorangie gehört nicht zu den Brennereien und Marken, die ich oft trinke. In diesem kleinen Blog ist es das erste Glenmorangie Tasting. Am Anfang meiner Whiskyleidenschaft hatte ich mal einen Quinta Ruban, der mir ganz gut in Erinnerung geblieben ist - aber im allgemeinen haben mich die Abfüllungen der Brennerei nie interessiert. Es war dann halt doch Konzern-Whisky ...

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Queen of the Northern Highlands | aged 16 years | ADOS

Queen of the Northern Highlands - würde ich da an Glenmorangie denken? Eher nicht. Was aber auch daran liegt, dass ich ohnehin nicht so oft an Glenmorangie denke. Und so ist dies tatsächlich der erste Glenmorangie, der in meinem kleinen Blog stattfindet. Und es ist ja auch kein legitimer Glenmorangie, denn offiziell wird die Brennerei nicht genannt. Aber es gibt auf dem Etikett Hinweise. Und denen kann man beim Whiskyhaus trauen. Der Whisky reifte im Oloroso Sherry Cask und sollte aufgrund der hohen Pot Stills von Glenmorangie eine schöne Fruchtigkeit haben.

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Talbeg | aged 12 years | A Dream of Scotland

Letzter Tag Fèis Ìle, es geht zur Diva an der Südküste. Die Distillery Ardbeg aus dem Luxuskonzern LVMH spreizt sich immer mal wieder mit absurd bepreisten Sonderabfüllungen ohne Alter und wird dafür ordentlich gedisst. Warum eigentlich? Ardbeg hat eine veritable Core Range, traut sich das Alter 5 auf die Flasche zu schreiben, färbt nicht, kühlfiltert nicht, hat im bezahlbaren Bereich hervorragende Whiskys. Da kommen die Diageos und Beam Suntorys nicht ansatzweise ran! Aber heute gibt es nicht Core Range, sondern blended Malt mit der Hälfte Ardbeg und trotzdem Hype. Talbeg, nun ja … Dies ist eine Abfüllung des Brühler Whiskyhauses, die auch mit dem Hype um die Ardbeg Abfüllungen spielt. Talbeg ist tatsächlich die Kombination der beiden Luxus-Whiskys von LVMH, Glenmorangie (Glen, das Tal) und Ardbeg. Die beiden Komponenten sind im Verhältnis 50:50 vermählt. Macht das Sinn, ist das ein Konzept? Warum nicht, versuchen kann man es. Zumindest ist es nicht absurder, als die Geschichten, die Ardbeg um seine seltsamen NAS-Abfüllungen zum Ardbeg Day erfindet. Aber irgendwie ist es ja auch respektabel, jungen, fragwürdig gereiften Spirit zu Phantasiepreisen auf den Markt zu bringen und damit Jahr für Jahr einen Hype zu entfachen, egal wie abfällig auch ernstzunehmende Taster die Abfüllungen bewerten. Hier haben wir zumindest eine klar deklarierte Altersangabe. Cask Strength hat die Abfüllung nicht, mit 79 € für die 0,5l Flasche war der Whisky auch nicht günstig.

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