Blair Athol | 2006 – 2025 | The Single Malts of Scotland

Ein 18jähriger Blair Athol aus der The Single Malts of Scotland Serie von Elixir Distillers. Die 47,1%vol. dürften keine Fassstärke sein, es ist aber eine gute Trinkstärke. Der Whisky hat einen schönen Kupferton. Anfang 2026 ist er ab knapp 115 € erhältlich. Und er ist ungefärbt und nicht kühlgefiltert.

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Loch Lomond | aged 18 years

Loch Lomond ist eine Distillery, die sich erst in den letzten Jahren wieder etwas Reputation bei den Fans erarbeiten konnte. Trotzdem finde ich die Distillery schwierig, da man sie nicht mit einem einzelnen Style verbinden kann. Man kann dort sehr vielfältige Produkte herstellen, es gibt klassische Potstills, es gibt die Lomond Still, eine Pot Still mit Straigth Neck und es gibt auch eine Coffey Still. Es gibt rauchige Whiskys, nicht-rauchige - wie soll man da den Überblick bewahren? Dies jedenfalls ist eine 18jährige Abfüllung, die in American Oak reifte. Das kann viel sein, nervt den Nerd also bereits. Der Claim der Abfüllung lautet 'Caramelised Apple and Wood Smoke'. Natürlich sind weder Apfel, noch Karamell oder gar Holzrauch drin. Aber ist vielleicht etwas Peat mit dabei?

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Glendronach | aged 18 years | Allardice

Glen Dronach Allardice war für mich eine große Entdeckung und der Eintritt in eine neue Whiskywelt. Der Held war Billy Walker, der es in kurzer Zeit schaffte, Glendronach zu einem der gehypten Whiskys zu machen. Der 15er Revival war großartig, der 18er Allardice hervorragend, der 21er Parliament war Luxus. Eine Marke deckte viele Ansprüche und Versprechungen ab. Dann kam Brown-Forman, dann kam Rachel Barrie und nicht lange danach war der Ruf von Glendronach ruiniert. Das war 2016. Dieser Abfüllung stammt aus dem Jahr 2013, ist also das Werk von Billy Walker. Der nahm die Whiskys, die er bei der Übernahme von Glendronach vorfand und füllte sie zur Nachreifung in Sherryfässer. Der Allardice reifte in spanischen Oloroso Sherry Casks. Er war in dieser Zeit für mich der Inbegriff von einem 18jährigen Whisky mit reifen und starken Aromen. Ob das ein Jahrzehnt später noch immer so ist?

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Edradour | 2012 – 2015 | Sauternes Cask Matured – Small Batch

Im April 2012 wurden bei Edradour einige Sauternes Hogsheads befüllt. Ein Teil wurde bereits 2024 als 12jährigies Batch abgefüllt, nun folgt auch ein 2025er Release mit inzwischen 13jährigem Whisky. Er reifte also die kompletten 13 Jahre in 1st Fill Sauternes Hogsheads. Diese haben auch eine deutlich dunkle Farbe hinterlassen. Anfang 2026 ist der Whisky in den deutschen Shops für 70 - 75 € erhältlich.

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Blair Athol | 2010 – 2025 | The Awakening Series

Im Oktober gab es zum ersten Mal eine Whisky Live Messe in Deutschland. Whisky Live ist ein weltweites Franchise, die Messe in Hamburg wurde von Kirsch Import veranstaltet. Zur Messe gab es entsprechend verschiedene exklusive Abfüllungen verschiedener Abfüller unter dem Namen 'The Awakening Series'. Dies ist ein Blair Athol von Berry Bros & Rudd mit 14 Jahren mit PX-Finish aus einem Hogshead. Die Farbe ist schön rot-golden. Im Spätherbst 2025 ist er für 80 - 85 € erhältlich.

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Ardmore | 2011 – 2023 | Murray McDavid – Benchmark

Muss getorfter Whisky immer von Islay sein? Natürlich nicht - und trotzdem nehme ich rauchigen Whisky aus den Highlands oder der Speyside manchmal nicht wirklich wahr. Klar, da ist Benromach, der taucht hier ab und an auf. Ardmore eher selten, dabei finde ich die Abfüllungen meistens toll - also die unabhängig abgefüllten. Hier kommt eine Abfüllung von Murry McDavid, die nach initialer ex-Bourbon Reifung bekam diese Abfüllung ein vierjähriges Finish in einem geleertem 110 Liter Fass der amerikanischen Koval Distillery.

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Ardmore | aged 25 years | Thompson Brothers

Es gibt schöne Abfüllungen von Ardmore, die von unabhängigen Abfüllern kommen. Ich weiß halt manchmal nicht, ob der Rauch von ex-Laphroaig-Fässern kommt oder Rauch aus ersten Hand ist. Er gibt dem Ardmore aber die interessante Note. Diese Abfüllung stammt von den Thompson Brothers, die zwei Hogsheads aus den Jahren 1998 und 1999 miteinander vermählt haben. Der Whisky ist also 25 Jahre alt, was ihn nicht günstig macht. Ende 2025 ist er in wenigen Shops für um die 235 € erhältlich. Nicht meine Preisklasse - aber ein Sample habe ich mir besorgt …

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Ardmore | aged 13 years | Thompson Brothers

Ardmore ist auch eine der Brennereien, die eher unter dem Radar laufen. Vor langer Zeit hatte ich mal den Port Wood und habe ihn irgendwie in guter Erinnerung. Und dann gibt es die Legacy, von dem ich eine geschenkte Flasche im Regal habe, die ich irgendwie weiterverschenken muss. Aber es gibt zum Glück immer mal wieder unabhängige Abfüllungen, die oft interessant sind. Diese kommt von den Thompson Brothers, das allein macht den Whisky interessant. Er ist 13 Jahre alt und reifte in zwei Refill Barrels. Eines davon enthielt die rauchige Variante, das andere war unpeated Ardmore - auch Ardlair genannt. Das macht die Abfüllung noch interessanter. Und er ist peated und Ende 2025 für unter 70 € erhältlich. Yes, dieser Whisky ist interessant!

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Nc’nean | Aon 2020 – 2025 | White Port Finish

Nc'nean - eine Distillery, die meine Triggerpunkte eigentlich komplett drückt: West Coast, abgelegen auf der Movern Peninsula, Organic, nachhaltig, tolles Design. Aber warum triggern mich die Whiskys bisher so wenig? Diese Abfüllung ist in gewisser Weise die Antwort. Die Distillery produziert seit 2017 und füllt hier trotzdem einen vier Jahre alten Whisky ab, der dann für fast 100 € angeboten wird. Sorry, aber quasi nebenan - auch wenn es auf dem Landweg eine ewige Strecke ist - produziert Ardnamurchan gehypte Whiskys mit gutem Alter. Die Distillery ist etwas länger am Start, ok, aber vier Jahre sind nicht akzeptabel. Und der Preis ist es auch nicht.

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Royal Brackla | 2007 – 2025 | The Fashionable Five #2

Fashion a la Lana Mathieson und Tilo Schnabel: Ein kapitale Hirsch in feinem Zwirn auf dem Etikett und ein Royal Brackla mit 18 Jahren und Reifung im Sherry Hogshead in der Flasche. Das hört sich edel, reif und auch ein wenig wild an. Der Whisky hat einen tiefen Goldton.

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