Ledaig | 2008 – 2026 | Legends at The Bar #3 – The Bodach

Die dritte Ausgabe der Legends at the Bar widmet sich dem Bodach, einer Gestalt der Highlands, die die Highlands und ihre Legenden hütet, grimmig aussieht, aber eher friedlich und zugewandt ist. In der Flasche ist ein 18 Jahre alter Ledaig, der im ex-Bourbon Hogshead gereift ist. Die Farbe ist gelbes Gold.

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Clynelish | 2013 – 2026 | Legends at The Bar #2 – The Selkie

Clynelish gab es unabhängig abgefüllt jahrelang eher gar nicht - augenblicklich wird der Markt geflutet. Und irgendwie ist dabei auch gern mal New Wood im Spiel. In den Abfüllungen von Signatory in der 100 Proof Edition ist New Wood dabei und hier bietet der Caskhound einen 12jährigen Clynelish aus dem New Wood Hogshead. Jubel löst das bei mir nicht aus, ich mag die Virgin Oak Reifungen nicht unbedingt. Aber es ist halt Clynelish … Er erscheint in der 'Legends at the Bar' Reihe und ist die zweite Ausgabe. Selkies sind Gestaltwandler zwischen Mensch und Robbe, was nicht unbedingt glücklich macht, wenn man den Gesichtsausdruck der rauchenden Selkie-Frau an der Bar sieht. Aber vielleicht hat sie auch einen Whisky aus dem New Wood Hogshead im Glas.

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All Good Things Come in Threes | Legends at the Bar

The Caskhound ist der deutsche unabhängige Abfüller Tilo Schnabel.  Schnabel hat zunächst vor allem Fassanteile verkauft, inzwischen erscheinen immer mehr unabhängige Abfüllungen von The Caskhound. Damit entwickelt er sich zu einem der wichtigen deutschen Abfüller, der sicherlich auch versucht, in Europa bekannter zu werden. Mir gefällt an den Abfüllungen, dass sie oft den Distillery Charakter und weniger das Fass in den Mittelpunkt stellen. Es erscheinen auch immer wieder Abfüllungsreihen. Die aktuelle heißt Legends at the Bar, für die Illustrationen sorgt wieder Lana Mathieson, was mir auch deutlich besser gefällt als der KI-Schrott, den nun alle anbieten.

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Glen Elgin | 2009 – 2026 | Legends at The Bar #1 – Nessie

Glen Elgin ist auch nicht so oft hier vertreten - aber in letzter Zeit sind ein paar unabhängige Abfüllungen erschienen. Dabei ist die Distillery gar nicht so uninteressant, denn sie gehört zu den wenigen Brennereien mit Worm Tubs. Der Caskhound hat als erste Ausgabe seiner neuen Serie mit Legends at the Bar einen 17jährigen Glen Elgin aus dem 1st Fill Heaven Hill Bourbon Cask abgefüllt. Die Legende an der Bar ist Nessie, die sich hier ein Gläschen gönnt. Ok, machen wir auch.

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Ruadh Maor | 2014 – 2024 | The Caskhound

Ruadh Maor ist unabhängig abgefüllter peated Whisky aus der Glenturret Distillery, der eher selten zu finden ist. Keine Ahnung, inwieweit es solche Abfüllungen langfristig gibt, denn Glenturret setzt auch verstärkt auf Exklusivität und Premiumisierung. Deshalb ist es gut, dass es dies Abfüllung von The Caskhound noch gibt. Auch wenn der Whisky bereits 2024 gebottled wurde, ist er im Herbst 2026 in wenigen Shops noch für unter 55 € (0,5 l) erhältlich.

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Highland Park | 2003 – 2026 | The Caskhound

Das sind gerade ganz interessante Zeiten auf dem Whiskymarkt. Der Markt ist schwierig, Absatz und Umsätze gehen teilweise dramatisch zurück, alle klagen. Auf der anderen Seite gibt es aber endlich mal wieder Abfüllungen namhafter Brennereien mit einem guten Alter bei den unabhängigen Abfüllern. Und so hat der Caskhound hier einen 22 Jahre alten Highland Park aus dem Bourbon Cask - by the way, gab es nicht mal die Behauptung, Highland Park nutze nur Sherry Casks? Dafür erscheinen in der letzten Zeit doch recht häufig interessante Bourbon-Reifungen. Und dieser Whisky heißt auch nicht Whitlaw oder Secret Orkney, sondern es darf distilled at Highland Park Distillery auf dem Label stehen. Das sollte wieder normal werden, die Zweitnamen sind irgendwie albern. Die Farbe ist recht hellgelbes Gold, es wird sich also eher um ein Refill Cask handeln.

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Burnside | aged 36 years | The Caskhound

Die Trendwenden in der Whiskywelt sind krass. Es ist noch nicht lange her, da gab es keine alten Whiskys, jedenfalls nicht ohne Verpfändung mindestens einer Niere. Und für die unabhängigen Bottler war die Frage, ob sie überhaupt Fässer bekommen. Und wenn dann nicht von den renommierten Distilleries. Und hier füllt der Caskhound einen 36 Jahre alten Balvenie ab, klar, da ist auf jeden Fall ein Teelöffel Glenfiddich drin, was das Ganze zum Blended Malt macht. Und klar der Preis lag jenseits meiner Schallmauer - er war aber nicht abgehoben oder übertrieben. Auf der Whisky Fair in Limburg war der Whisky sicherlich eines der Highlights. Und er reifte vollständig in einem Refill Bourbon Hogshead.´Das ist klassischer Whisky mit einer schönen goldgelben Farbe.

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Blue Hill | 2003 – 2025 | The Caskhound

Blue Hill ist der Deckname für Craigellachie, wenn der Markenname nicht aufs Etikett darf. Etwas albern ist das, denn es ist erlaubt draufzuschreiben, das der Whisky in der Craigellachie Distillery gebrannt wurde. Der Blue Hill ist ein Hügel in der Nähe der Brennerei, dort befindet sich die Quelle, aus der die Distillery ihr Wasser bekommt. Es ist eine 22jährige Abfüllung aus der Serie für die wahren Freunde des Caskhound Tilo Schnabel. Es gibt seit einiger Zeit wieder öfter reine ex-Bourbon Reifungen. Gerade Tilo Schnabel hat hier einige auf den Markt gebracht. Und gerade mit 22 Jahren können diese Abfüllungen von der Aromenfülle her gut mit Sherry Reifungen mithalten. Die Farbe ist gelb und recht hell, was auf Refill hindeutet, was aber bei 22 Jahren durchaus Sinn macht.

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Craigellachie | 2007 – 2025 | The Fashionable Five #3

Die dritte Abfüllung aus der Reihe der Fashionable Five von Tilo Schnabel ist ein 18jähriger Craigellachie, vollständig im Sherry Fass gereift. The Caskhound gehört nicht zu den Abfüllern, die auf nasse Fässer setzen, die am Ende alles zukleistern. Und so hat auch dieser Whisky eine vernünftige, dunkle Amberfarbe.

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