Leapfrog | 2011 – 2025 | Murray McDavid – Benchmark

Leapfrog ist auf deutsch nicht direkt ein Frosch, sondern eher Bockspringen. Aber der Name assoziert in Verbindung mit rauchigem Whisky etwas anderes: die ähnlich klingende Distillery an der Südküste von Islay. Bei Murray McDavid hat dieser Name Tradition. In den Anfangstagen des unabhängigen Abfüllers unter Mark Reynier hatte Laphroaig versucht, die Nennung der Brennerei auf einer Abfüllung zu verhindern. Murray McDAvid gewann den Prozess - trotzdem erhielt die Abfüllung den Namen Leapfrog und wurde legendär. Und so ziert auch bei dieser Abfüllung das Logo nicht der übliche Westie, sondern ein Frosch. Ein 13 Jahre alter Whisky Leapfrog von Laphroaig aus Bourbon Barrels ohne Färbung und Kühlfilterung ist schon mal interessant. Da kann man auch mal hüpfen. In deutschen Shops kostet der Leapfrog Ende 2025 knapp 100 €.

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Tormore | 2015 – 2025 | Murray McDavid – Benchmark

Tormore ist eine der schönen Brennereien in der Speyside, die leider in den vielen Jahren bei Pernod Ricard eher eine Schattendasein fristete. Das könnte sich ändern, den nun gehört die Distillery Elixir Distillers. Aber hier haben wir zunächst einen unabhängig abgefüllten Tormore von Murray McDavid, nach sieben Jahren in Hogshead gefinisht in einem Rum Barrel aus Guyana. Ok, ich bin kein Fan von Rum-Finishes, habe mich bisher auch noch nicht wirklich mit Rum beschäftigt. Die Farbe ist eher helles Stroh.

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Glen Elgin | 2014 – 2025 | Murray McDavid – Benchmark

Glen Elgin kommt in meinen Tastings eher selten vor. Dabei macht Glen Elgin vieles so, wie wir Nerds es mögen. Lange Fermentation, langsame Destillation und vor allem Kondensation mit Worm Tubs. Mal sehen, wie sich das auf diesen Glen Elgin von Murray McDavid auswirkt. Er reifte sieben Jahre in ex-Bourbon Hogsheads und kam dann für weitere vier Jahre in Oloroso Sherry Casks. Die Farbe ist kräftiges Gold und nicht zu überladen und dunkel.

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Benrinnes | 2013 – 2025 | Murray McDavid – Benchmark

Benrinnes ist eine der vielen Diageo Brennereien in Schottland und liegt recht schön unterhalb des gleichnamigen Bergs in der Speyside. Nicht weit entfernt ist die Glenallachie Distillery. Aber es ist halt eine der Brennereien, die produzieren sollen. Fährt man auf das Brennerei-Gelände, sieht es immer leer und unbelebt aus. Wahrscheinlich ist es einfach eine der Brennereien, die von 1- 2 Personen betrieben werden. Da ist wenig Romantik, auch wenn die umliegenden Landschaft großartig ist. Dies Abfüllung reifte in einem ex-Bourbon Barrel, ist 11 Jahre alt, natürlich weder gefärbt noch kühlgefiltert und Ende 2025 für knapp 60 € erhältlich. Die Farbe ist helles Stroh.

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Five in a Row | Murray McDavid

Murray McDavid hat sich nach einer Zeit mit eher teuren Abfüllungen in grellfarbigen Dosen seit einigen Jahren wieder als unabhängiger Abfüller von interessanten Abfüllungen zu normalen Preisen etabliert. Gegründet wurde der unabhängige Abfüller 1994 von Mark Reynier, Simon Coughlin und Gordon Wright, bekannt wurde er durch die Übernahme und Wiedereröffnung der Bruichladdich Distillery im Jahr 2000.

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Ardmore | 2011 – 2023 | Murray McDavid – Benchmark

Muss getorfter Whisky immer von Islay sein? Natürlich nicht - und trotzdem nehme ich rauchigen Whisky aus den Highlands oder der Speyside manchmal nicht wirklich wahr. Klar, da ist Benromach, der taucht hier ab und an auf. Ardmore eher selten, dabei finde ich die Abfüllungen meistens toll - also die unabhängig abgefüllten. Hier kommt eine Abfüllung von Murry McDavid, die nach initialer ex-Bourbon Reifung bekam diese Abfüllung ein vierjähriges Finish in einem geleertem 110 Liter Fass der amerikanischen Koval Distillery.

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Tullibardine | 2013 – 2023 | Murray McDavid

Murray MacDavid hat Tullibardine, der wahrscheinlich im ex-Bourbon Fass lag in einem 1st fill Koval Four Grain Barrel gefinisht. Koval nutzt für den Four Grain aus Hafer, gemälzter Gerste, Roggen und Weizen wohl kleine Fässer mit einem Fassungsvermögen von ca. 112 Litern. Ok, also irgendwie ein Finish in amerikanischer Eiche. Die Farbe ist helles goldgelb.

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Whisky for Two | Unmysteriöses von der Isle of Mull

Mystery Malts sind etwas ganz Beliebtes - man kann rätseln, woher der Malt nun wirklich stammt. Das ist nett für die Genießer:innen. Und die Abfüller können Fässer von nicht so beliebten Brennereien als Mystery Malt gut verstecken und vielleicht besser vermarkten. Das ist vielleicht nicht ganz so nett für die Genießer:innen. Den Mystery Speyside ist ja ganz sicher Macallan und nicht Glen Random ... Aber Mull's Finest, ein Mystery Malt von der Isle of Mull?

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