Highland Park | aged 21 years | A Dream of Scotland

Highland Park abgefüllt mit 21 Jahtren vom Brühler Whiskyhaus in der A Dream of Scotland Series. Die Abfüllung darf den Namen der Distillery nutzen, ich habe mir aber nicht notiert, was er im Original gekostet hat. Die Farbe ist golden und ich freue mich mal wieder auf einen Highland Park.

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Queen of the Northern Highlands | aged 16 years | ADOS

Queen of the Northern Highlands - würde ich da an Glenmorangie denken? Eher nicht. Was aber auch daran liegt, dass ich ohnehin nicht so oft an Glenmorangie denke. Und so ist dies tatsächlich der erste Glenmorangie, der in meinem kleinen Blog stattfindet. Und es ist ja auch kein legitimer Glenmorangie, denn offiziell wird die Brennerei nicht genannt. Aber es gibt auf dem Etikett Hinweise. Und denen kann man beim Whiskyhaus trauen. Der Whisky reifte im Oloroso Sherry Cask und sollte aufgrund der hohen Pot Stills von Glenmorangie eine schöne Fruchtigkeit haben.

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Benriach | aged 16 years | A Dream of Scotland

Benriach - früher war das die Schwesterbrennerei von Glendronach und stand für gehypte Whiskys. Heute ist es eine Brennerei von Brown-Forman und arbeitet mit einem gemeinsamen Team mit Glenglassaugh - ist also nur noch teilweise geöffnet und hat weitgehend die Relevanz verloren. Längst sind es andere Distilleries in der Speyside, die interessant werden und die Nerds begeistern. Dieser Whisky ist 16 Jahre alt, er stammt also noch aus der Zeit von Billy Walker. Es sollte sich also um einen kompetenten Speyside Whisky handeln, gereift in einem PX Sherry Cask von Casknolia. Ist das besonders? Keine Ahnung, es ist halt eine der Küfereien und Bodegas, die in Spanien Fässer für die Whiskyindustrie herstellen und mit Sherry vorbelegen. Da sollten wir nicht allzu viel Romantik zulassen. Und auch die Etiketten des Brühler Whiskyhauses haben weitgehend ihren Charme verloren, seit sie KI-generiert sind.

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Mortlach | aged 17 years | A Dream of Scotland

Mortlach ist eine der sechs aktiven Brennereien in Dufftown. Die Brennerei gehört zum Diageo Konzern, der seit Jahren versucht, Mortlach als Luxusmarke zu etablieren. Wirklich funktionieren tut das nicht, der Effekt ist einfach, dass Nerds die offiziellen Abfüllungen meiden. Mortlach gibt es häufig von unabhängigen Abfüllern, denn insgesamt ist der Whisky interessant - vor allem wegen der Worm Tubs, die ihm ein fleischiges Aroma geben sollen. Als Vegetarier kann ich damit nicht so viel anfangen. Für mich führen Worm Tubs oft zu einer schönen Roughness und einem gewissen Funk, der im besten Fall keine eklige Schwefelnote ist.

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Strathisla | aged 16 years | Friendly Mr. Z Whiskytainment

Strathisla ist eine pittoreske Distillery, die bei mir aber eher selten im Glas ist. Ab und zu taucht der Whisky bei unabhängigen Abfüllern auf, ansonsten verschwindet er im Chivas Regal. Deshalb ist diese Abfüllung von Friendly Mr. Z mal wieder eine gute Gelegenheit, Strathisla zu probieren, auch wenn Pineau des Charentes nicht unbedingt meine favorisierte Fassart ist. Pineau des Charentes ist eine Mischung aus Traubenmost und Eau de vie de Cognac.

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Dalmore | aged 17 years | A Dream of Scotland

Dalmore kommt hier äußerst selten vor. Das liegt daran, dass der originale Dalmore ein Prestige-Whisky ist: massiv gefärbt, gefiltert - eher das Zeug, das man sich mit Eiswürfeln in den Tumbler gießt. Kann man machen, ist aber nicht meins. Deshalb freue ich mich eigentlich, hier mal wieder einen unabhängigen Dalmore zu haben. Klar, es gibt Warnsignale. Sherry und Port Octaves zum Finishen, eine rote Teuflin auf dem Etikett. Es ist eine der Halloween Abfüllungen des Brühler Whiskyhauses. Keine Ahnung, warum ich schwach geworden bin und ein Sample besorgt habe. Ich mag keine Octaves mit ihrem Turboholz, ich fürchte die Schwefelverliebtheit des Whiskyhauses, für die die rote Teuflin eigentlich ein Warnsignal ist.

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Five in a Row | Brühler Whiskyhaus

Das Brühler Whiskyhaus ist sicherlich eine der renommiertesten Adressen, wenn es in Deutschland um Whisky geht und mit dem kompletten Paket vom stationären Handel mit großem Sortiment, gutem Versandhandel, Messepräsenz, Tastings, Social Media und vor allem auch als unabhängiger Abfüller am Start. Die zahlreichen unabhängigen Abfüllungen tauchen hier in meinen Tastings immer mal wieder auf - deshalb wird es mal wieder Zeit, auf fünf Abfüllungen des Brühler Whiskyhauses zu blicken.

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Ledaig | aged 16 years | A Dream of Scotland

Das Brühler Whiskyhaus ist sicherlich einer der aktivsten deutschen Abfüller und ist auch 2026 auf vielen Whiskymessen mit speziellen Bottlings unterwegs. Muss ich nicht alle haben, aber manchmal werde ich dann doch schwach. Ein 16jähriger Ledaig mit einem Refill Quarter Cask finish hört sich gut an, da freue ich mich auf ein Sample zum Probieren. Die Farbe ist vielversprechend golden.

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Bunnahabhain | aged 18 years | Friendly Mr. Z Whiskytainment

Ein 18jähriger Bunnahabhain, abgefüllt vom Brühler Whiskyhaus für den Blogger Friendly Mr. Z. Gereift ist er in einem Sherry Hogshead, die Farbe ist dunkel, ohne zu dunkel zu sein. Das maritime Captain Nemo Etikett ist diesmal wieder hübsch geworden und passt zu Bunnahabhain.

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Longmorn | aged 20 years | The Fine Art of Whisky

Ein Longmorn aus der The Fine Art of Whisky Reihe des Brühler Whiskyhauses. Der Whisky ist 20 Jahre alt und hat nur noch 47,3%vol. ABV. Und das ist laut Etikett Cask Strength. Da ist ordentlich was an die Engel gegangen. Der Whisky stammt aus einem Bourbon Barrel, das eine schöne gelbe Farbe hinterlassen hat. Dunkel ist er aber nicht.

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