Port Charlotte | aged 18 years | Edition 2025

Ein 18jähriger Port Charlotte aus dem XMAS Blindtasting 2025 von Peter Mosers wunderbarem Blog Friend of Single Malt. Natürlich habe ich den Whisky nicht erkannt - aber ich fand ihn immerhin gut. Peinlich genug habe ich das Alter auf um die 10 Jahre geschätzt - nun ja … Zum Glück ist noch ein Rest im Sample und ich kann den Whisky nochmal in Ruhe tasten. Port Charlotte veröffentlicht die 18er als Batches, deren Zusammensetzung und ABV variieren kann. Die 2025er Edition reifte in der wilden Mischung aus 53 % First-Fill-Bourbonfässern, 31 % Second-Fill-Sherryfässern, 16 % First-Fill-Sherryfässern und erhielt nach elf Jahren ein fünfjähriges Finish in französischen Virgin-Oak-Fässern. Danach kam der Whisky zur Vermählung für den Rest der Zeit in 2nd Fill Bourbonfässer.

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Arran | aged 18 years

Arran 18 im neuen - nun ja auch schon ein paar Jahre alten - Design. Aber ich habe auch noch eine Vorgängerabfüllung, die aus ex-Bourbon und Sherry Casks kommt. Hier gibt es auf dem Etikett und der Tube keine klare Angabe der Fässer, auf der Website sprechen sie von den finest aged Sherry Casks. Na dann … Anfang 2026 kostet der Whisky zwischen ca. 130 und 140 €. Das ist eine Menge Geld für ein Core Range Bottling mit 46,0%vol. Es gab in meiner Erinnerung auch schon deutlich dunklere Abfüllungen, hier ist die Farbe im Glas ein kräftiger Goldton, sodass sicherlich auch Refill Fässer enthalten sind.

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Blair Athol | 2006 – 2025 | The Single Malts of Scotland

Ein 18jähriger Blair Athol aus der The Single Malts of Scotland Serie von Elixir Distillers. Die 47,1%vol. dürften keine Fassstärke sein, es ist aber eine gute Trinkstärke. Der Whisky hat einen schönen Kupferton. Anfang 2026 ist er ab knapp 115 € erhältlich. Und er ist ungefärbt und nicht kühlgefiltert.

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Loch Lomond | aged 18 years

Loch Lomond ist eine Distillery, die sich erst in den letzten Jahren wieder etwas Reputation bei den Fans erarbeiten konnte. Trotzdem finde ich die Distillery schwierig, da man sie nicht mit einem einzelnen Style verbinden kann. Man kann dort sehr vielfältige Produkte herstellen, es gibt klassische Potstills, es gibt die Lomond Still, eine Pot Still mit Straigth Neck und es gibt auch eine Coffey Still. Es gibt rauchige Whiskys, nicht-rauchige - wie soll man da den Überblick bewahren? Dies jedenfalls ist eine 18jährige Abfüllung, die in American Oak reifte. Das kann viel sein, nervt den Nerd also bereits. Der Claim der Abfüllung lautet 'Caramelised Apple and Wood Smoke'. Natürlich sind weder Apfel, noch Karamell oder gar Holzrauch drin. Aber ist vielleicht etwas Peat mit dabei?

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Glen Moray | aged 18 years | Elgin Heritage

Glen Moray ist eine Brennerei, die viele verschiedene Abfüllungen auf den Markt bringt, die irgendwie interessant sind, dann aber bei mir nicht wirklich zünden können. Dies ist ein 18 Jahre alter Glen Moray aus der Core Range, die Elgin Heritage heißt. Interessant ist die Preisspanne, die von knapp unter 65 € beim Holländer Anfang 2026 bis knapp 100 € bei einem renommierten Webshop, der nicht als Preistreiber bekannt ist, reichen. Das ist krass ...Glen Moray ist ein Speyside-Whisky aus Elgin, der eher als unauffällig, preisgünstig und bieder gilt. Dieser ist 18 Jahre alt, ex-Bourbon gegreift und golden.

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Whisky Week | I’m Eighteen

Achtzehn Jahre ist ein wichtiges Alter. Man wird volljährig und darf damit ganz legal in die Whiskywelt einsteigen. Achtzehn Jahre markiert aber auch ein wichtiges Alter für Whiskys: Viele sehen es als ideales Alter für die Reife eines Whiskys. Achtzehnjährige Whiskys sind etwas besonderes. Leider sind sie aktuell etwas besonderes, das man sich oftmals nicht mehr wirklich leisten kann (oder will). Mein Paradebeispiel: 2019 habe ich mir meinen letzten Glendronach 18 Allardice beim Holländer für 72,50 € gekauft. Und zwar Allardice von Billy Walker und keine Konzernlurke von Rachel Barrie. Aktuell kostet das, was Brown Forman als 18jährigen Glendronach verkauft, mindestens das Doppelte.

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Glendronach | aged 18 years | Allardice

Glen Dronach Allardice war für mich eine große Entdeckung und der Eintritt in eine neue Whiskywelt. Der Held war Billy Walker, der es in kurzer Zeit schaffte, Glendronach zu einem der gehypten Whiskys zu machen. Der 15er Revival war großartig, der 18er Allardice hervorragend, der 21er Parliament war Luxus. Eine Marke deckte viele Ansprüche und Versprechungen ab. Dann kam Brown-Forman, dann kam Rachel Barrie und nicht lange danach war der Ruf von Glendronach ruiniert. Das war 2016. Dieser Abfüllung stammt aus dem Jahr 2013, ist also das Werk von Billy Walker. Der nahm die Whiskys, die er bei der Übernahme von Glendronach vorfand und füllte sie zur Nachreifung in Sherryfässer. Der Allardice reifte in spanischen Oloroso Sherry Casks. Er war in dieser Zeit für mich der Inbegriff von einem 18jährigen Whisky mit reifen und starken Aromen. Ob das ein Jahrzehnt später noch immer so ist?

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Linkwood | 2015 – 2025 | Tilo’s Proof Batch 3

Tilo's Proof ist eine Serie, mit der The Caskhound Tilo Schnabel irgendwie die 100 Proof Edition von Signatory als Inspiration für eine eigene Serie kostengünstiger Whiskys nutzt, die mit einer von ihm festgelegten Trinkstärke abgefüllt werden. Hier sind es 51,1%vol., die in zwei 1st Fill PX-Octaves für 6 Monate gefinisht wurden. Ich bin nicht unbedingt Fan von Octaves, die durch ihr geringes Volumen zu einer forcierten Reifung führen sollen. Entsprechend ist die Farbe relativ dunkel, hier liegt der Fokus sicherlich auf dem Fasseinfluss.

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Bruichladdich | aged 16 years | Organic Barley

Ein 16jähriger Bruichladdich aus organic Barley, der primär für den Travel Retail abgefüllt wurde, aber auch ansonsten erhältlich ist. Auch dies ist ein Whisky, bei dem auf die Gerste Wert gelegt wird. Die biologisch angebaute schottische Gerste stammt von der Mid Coul Farm in der Nähe von Inverness. Anfang 2026 gibt es ihn zu ganz verschiedenen Preisen von unter 90 € bis über 120 €. Für um die 90 € könnte er aber ganz interessant sein. Die Farbe ist eher helles Gold.

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Ardnamurchan | Heritage Barley Release | Golden Promise

Auf der Ardnamurchan Peninsula an der West Coast findet kein Anbau von Getreide statt, es wird also eher schwer mit einer Local Barley Abfüllung. Trotzdem ist die Herkunft der Gerste ein wichtiges Detail bei der Whiskyproduktion. Die bei Ardnamurchan verwendete Gerste stammt meist aus dem Kingdom of Fife. Dort, in Charlestown, ist auch das Headquarter des unabhängigen Abfüllers Adelphi. Nicht weit entfernt liegt die Broomhall Farm, von der die Golden Promise Gerste für diese Heritage Barley Abfüllung stammt. Golden Promise wurde in den 1950er Jahren gezüchtet und zeichnete sich durch einen kürzeren Halm und damit geringerer Empfindlichkeit für Regen und Wind aus. Ab 1967 wurde die Gerste kommerziell angebaut, ab den 1980er Jahren dann meist durch ertragreichere Sorten mit höherer Alkoholausbeute ersetzt.  Diese Abfüllung stammt aus 2018 mit unpeated Spirit befüllten ex-Bourbon ASBs und wurde im September 2025 abgefüllt. Er ist also ca. 7 Jahre alt. Die Farbe ist passend zum goldenen Versprechen ein schön gelb-goldener Ton.

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