Tullibardine | 2013 – 2026 | The Murray

Es ist einige Zeit her, seitdem ich den letzten Tullibardine aus der Marquess Collection im Glas hatte. Deshalb freue ich mich, dass ich hier einen klassisch gereiften Tullibardine aus Ex Bourbon Barrels gefunden habe. Es ist ein wenig schade, dass die The Murray Whiskys inzwischen eher selten erscheinen, da es meist interessante Highland Whiskys in einer wertigen Aufmachung mit guter Qualität waren. Der Whisky ist ca. 13 Jahre alt und im Sommer 2026 für 70 € erhältlich. Die Farbe ist goldgelb und eher hell.

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Craigellachie | 2007 – 2025 | Whisky Tales

Craigellachie ist eine meiner Lieblingsbrennereien, bei der nicht nur unabhängige Abfüllungen überzeugen, sondern auch die Core Range stark ist. Trotzdem freue ich mich immer wieder über interessante unabhängige Abfüllungen. Diese kommt von einem sehr kleinen Abfüller aus dem Hunsrück und die Besprechungen waren so interessant, dass ich neugierig geworden bin und ein Sample besorgt habe. Whisky Tales sind drei Freunde, die nur wenige Abfüllungen machen. Über das Design will ich hier nicht sprechen - oder nur kurz: Es ist grausam! Aber der Whisky sieht interessant aus. Denn obwohl 1st Fill Sherry angegeben wird, ist er mit 18 Jahren Reife nicht zu dunkel. Das könnte dem eigenständigen Charakter von Craigellachie gut tun.

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Edradour | 2006 – 2018 | Côtes de Provence Cask Matured

Ein Edradour, der schon lange in meiner Sammlung schlummert und den ich direkt in der Distillery gekauft habe, als diese noch für Besucher:innen geöffnet war, tolle Führungen angeboten hat und einen netten Shop hatte, in dem es neben Edradour auch Signatory Vintage Abfüllungen gab. Das ist leider seit Corona vorbei. Der Aufwand der Öffnungen von Shop, Bar und Distillery war für Andrew Symington und seine Frau, die auch auf dem Gelände wohnen am Ende wohl zu belastend. Das ist verständlich - aber auch schade, denn Edradour ist eine der schönsten Distilleries in Schottland. Und es war die erste Distillery, die ich bewusst besucht habe. Damals gehörte sie noch Pernod Ricard und hatte einen eher schlechten Ruf.

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The Tasteful Weekend | A Weekend Dram from Glen Grant

Glen Grant ist eine der renommierten und großen Brennereien in der Speyside. Glen Grant gehört zur Campari Group und somit einer der Whiskymarken, die in Italien sehr präsent ist. Es gab die hellen, klassischen Glen Grants mit 5 Jahren in den deutschen Supermärkten - zu jung und irgendwie nie interessant. Und so findet Glen Grant auch in diesem kleinen Blog bisher eher nicht statt. Was schade ist, den es ist eine interessante Distillery, deren Besuch ich toll fand. Was aber vor allem am Garten und der Führung lag. Der Whisky war eher abschreckend. Da lohnt dann auch der Blick zu den unabhängigen Abfüllern.

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Glen Grant | 2015 – 2026 | Spirit of Scotland

Nicht nur die Original Abfüller spüren den Druck des Marktes, Whisky mal wieder zu normalen Preisen anzubieten. Auch für die unabhängigen Abfüller ist es nicht mehr normal, die überhöhten Preise durchzusetzen. Signatory hat mit der 100 Proof Edition ein Erdbeben in der Industrie ausgelöst und so langsam kommen auch die anderen Abfüller mit Bottlings, die interessanten Inhalt zu guten Preisen anbieten. Gordon & MacPhail versucht das mit der Spirit of Scotland Serie. Dieser Glen Grant ist 10 Jahre alt und reifte im 1st Fill Sherry Hogshead. Die Farbe ist kräftig dunkel. Im Sommer 2026 ist der Whisky für unter 55 € erhältlich.

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Caol Ila | 2009 – 2026 | The Whisky Cask

Ein 16 Jahre alter Caol Ila, greift im Château Margaux Cask und abgefüllt vom deutschen unabhängigen Abfüller The Whisky Cask. Die 16 Jahre sprechen für den Whisky, der Rotweinreifung macht mir ein wenig Angst. Zum Zeitpunkt der Review ist der Whisky nicht mehr verfügbar. Im Glas entfaltet er einen schönen Rotstich im rotgoldenen Whisky.

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Caol Ila | 2016 – 2025 | Signatory Vintage

Caol Ila von Signatory in der Natural Colour | Un-chillfiltered Serie, die für einige Zeit irgendwie verschwunden war. Der whisky hat ein Finish im 2nd Fill Chardonnay Butt. Wird Chardonnay wirklich in Butts gereift? Wahrscheinlich doch eher in Barriques. Die Farbe ist eher hellgolden.

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All Good Things Come in Threes | Caol Ila

So richtig lange ist es noch nicht her, da hatten die Manager von Diageo angedeutet, es werde kein Whisky mehr an die unabhängigen Abfüller abgegeben. Ob das dann in der Realität umgesetzt wurde? Keine Ahnung! Heute dürften die froh sein, wenn sie Fässer verkaufen können. Aber einen wirklichen Mangel an Caol Ila habe ich nicht festgestellt. Denn auch viele der undisclosed Islay Whiskys dürften aus der größten Distillery auf der Insel stammen.

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Caol Ila | 2009 – 2025 | Mad Malts (whic)

Ein 15jähriger Caol Ila, der von Signatory für den deutschen Online-Shop Whic abgefüllt wurde. Dort erscheint eine 13teilige Serie mit dem Titel 'Mad Malts'. Ok, ein wenig hat sich Whic da sicherlich am Brühler Whiskyhaus orientiert und bringt auffällige Labels. Soll sicherlich irgendwie Kunst sein, ist aber wahrscheinlich auch nur KI. Aber egal, es geht ja um den Whisky. Der hat ein Finish im 1st Fill PX Hogshead, ist inzwischen vergriffen und hat knapp 120 € gekostet. Was ich zu teuer finde. Aber natürlich spricht Whic hier auch die Sammler an, die die gesamte 13teilige Serie im Regal haben wollen. Das scheint noch immer zu funktionieren.

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