Caol Ila | 2014 – 2023 | Murry McDavid Benchmark
Ein mit 8 Jahren noch recht junger Caol Ila, der von Murray McDavid in der Benchmark Serie exklusiv für whisky.de abgefüllt wurde. Der Whisky wurde im PX Cask gefinisht.
Ein mit 8 Jahren noch recht junger Caol Ila, der von Murray McDavid in der Benchmark Serie exklusiv für whisky.de abgefüllt wurde. Der Whisky wurde im PX Cask gefinisht.
Zur Just Whisky Messe in Hamburg hat das Brühler Whiskyhaus zwei Whiskys mit Piratenlabel auf den Markt gebracht. Der Piraten Captain ist ein schlimm verschwefelter Benrinnes, trotzdem war er schneller ausverkauft als der Caol Ila. Dabei hat der das nettere Etikett und war mit 98,90 € gar nicht so schlimm bepreist. Ok, Rum Fass Finish ist nur bedingt reizvoll …
Ein Caol Ila aus der Cooper's Choice Serie, der 2022 ohne Altersangabe abgefüllt wurde. Auch wenn der Whisky nur 43,5%vol. hat, ist er laut Angabe auf dem Etikett nicht kühlgefiltert und natürlich auch nicht gefärbt. Er ist gefinisht in Port Wood. Viel mehr Angaben gibt es leider nicht. Der Whisky hat eine hellgoldene Farbe mit einem rötlichen Einschlag.
Ein 12jähriger Caol Ila aus der The Single Malts of Scotland Serie von Elixir Distillers. Hogshead, mehr steht zum Fass nicht auf dem Etikett. Aber die tiefe Bernstein-Farbe verrät, hier kann es sich nicht um ein ex-Bourbon-Hogshead handeln dürfte, dazu ist sie einfach zu kräftig.
Zwei Jungs von der Isle of Islay nennen sich The Islay Boys und füllen Whiskys ab, die sie nach den Spitznamen von Wikinger Fürsten benennen. Barelegs war ein Wikinger mit nackten Beinen, ok. Die Geschichte ist auf der Homepage nachzulesen. Es ist ein Islay-Whisky, die Brennerei wird nicht angegeben. Also wahrscheinlich Caol Ila. Der Whisky ist nicht kühlgefiltert, es gibt aber keine Angabe, dass auf Färbung verzichtet wurde. In der Base und bei einigen Shops wird er als gefärbt geführt. Dabei ist er schon ziemlich hell … Also gut, der Winkinger hat nackte Beine aber sein Whisky wird gefärbt. Wenn er das wüsste …
Die Islay Abfüllungen in der A Dream of Scotland Reihe gefallen mir meist sehr gut. Dies ist ein Blended Malt der zum Geburtstag von Marco Bonn abgefüllt wurde. Der Whisky hat das stolze Alter von 16 Jahren und bekam eine Nachreifung im Palo Cortado Hogshead. Keine Ahnung, ob irgendwo mehr verraten wurde. Zumindest ist von Caol Ila und Bowmore die Rede … Und der Löwe auf dem Etikett passt ja irgendwie zum Geburtstagskind. Könnte also ein guter Whisky zum Feiern sein, egal ob Geburtstag, Weihnachten oder was auch immer. Ausgabepreis waren 134,90 €.
Big Peat ist der wilde Geselle von der Isle of Islay, ein Whisky aus der Serie der Remarkable Regional Malts von Douglas Laing, der in den verschiedensten Sonderausgaben in jedem Jahr erscheint. Es ist ein Blended Malt und die Liste der Brennereien ist immer illuster: Caol Ila, Bowmore, Ardbeg, Port Ellen werden hier angegeben. Port Ellen, na klar … Dies ist die alljährliche Weihnachtsausgabe, diesmal mit Sherry Finish und in Cask Strength, was diesen Whisky dann vielleicht doch ganz interessant macht. Das zeigt bereits die Farbe, die nicht Big Peat typisch sehr heller Weißwein ist, sondern tatsächlich ein schöner Goldton. Und der Whisky ist nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert. Also beginnen wir die stürmische Weihnachtszeit auf der Isle of Islay.
Der Bowmore wurde 1989 destilliert und in die Fässer gefüllt. D. h. bei einem Alter von 27 Jahren müsste er ca. 2016 abgefüllt worden sein. Es ist wohl so, das Marco Bonn die Abfüllung kaufen konnte, weil sie irgendwo nicht vom ursprünglichen Kunden übernommen wurde. Natürlich ist ein Bowmore in diesem Alter etwas besonderes, in der Reihe The Tasteful 8 hat er 350 € gekostet und ist ausverkauft. Ob er getrunken wird? Wahrscheinlich eher selten …
Ledaig mit dem einem würdigen Alter von 17 Jahren, zunächst im erx-Bourbon Hogshead gereift und danach gefinisht im ex-Oloroso Sherry Cask. Das ist eine Kombination, die beim Brühler Whiskyhaus gut funktionieren kann, die inzwischen mit fast 170 € aber auch einen würdigen Preis hat. Ja, ich weiß, das im im Vergleich mit der Konkurrenz ein guter Preis - für eine Flasche Whisky aber trotzdem viel. Farblich ist er gold-gelb und nicht besonders dunkel.
Neuer Trend bei den Distilleries ist es, Whisky nicht mehr mit dem originalen Distillery Namen an die unabhängigen Abfüller abzugeben. Zu den ersten, die das so gehandhabt haben, gehört Laphroaig. Unabhängige Laphroaigs heißen schom länger Williamson nach Bessie Willaimson (1910 - 1982), der die Laphroaig Distillery von 1954 - 1972 gehörte. Und der Whisky ist als Blended Malt deklariert. Ein teaspooned Whisky, dem angeblich ein kleine Menge eines anderen Malts zugefügt wurde. Vielleicht aber auch nicht … Wie auch immer, diese Abfüllung des Brühler Whiskyhauses in der The Tasteful 8 Series 2023 reifte zunächst klassisch im Bourbon Hogshead und dann für zwei weitere Jahre im Port Cask, bevor er mit 12 Jahren Alter abgefüllt wurde.