Mortlach | 2010 – 2021 | Signatory Vintage
Ein Mortlach von Signatory Vintage für Kirsch abgefüllt. Typisch für die letzten Signatory/Kirsch Kooperationen ist der Whisky sehr dunkel. Preislich liegt er bei ca. 70 €.
Ein Mortlach von Signatory Vintage für Kirsch abgefüllt. Typisch für die letzten Signatory/Kirsch Kooperationen ist der Whisky sehr dunkel. Preislich liegt er bei ca. 70 €.
Ein Ledaig aus dem Brühler Whiskyhaus mit einer schön goldenen Farbe mit einem leicht rötlichen Stich, die darauf hoffen lässt, dass der Whisky nicht zu fassdominiert ist. Mit 15 Jahren hat der in Red Wine Barriques gefinishte Whisky ein ordentliches Alter.
Ein im Ruby Port Fass gefinishter Ledaig aus dem Brühler Whiskyhaus. Ruby Port reift relativ kurz im Fass und hat daher frische, fruchtig-beerige Noten. Mal sehen, wie die mit dem kräftigen Rauch eines Ledaig harmonieren. Die Farbe ist hell-golden mit einem leichten Rotstich.
Signatory hat scheinbar etliche Fässer mit Highland Park Destillat vom 14. Februar 2006 in den Lagerhäusern. Zumindest erscheinen seit einigen Jahren immer wieder Abfüllungen mit an diesem Tag destilliertem, unbekannten Orkney Whisky, von dem alle wissen, dass es nicht Scapa ist. Und wer zweifelt, muss einfach nur schmecken. Ob das hier auch klappt? Der Whisky stammt aus einem Refill Sherry Butt, ist inzwischen 15 Jahre alt und hat eine schöne goldgelbe Farbe. Nach einem fragwürdigen original Sherrymonser Highland Park, könnte das ein Whisky sein, der Highland Park Charakter hat.
Highland Park, meine schwierige Lieblingsdestille in Kirkwall auf Orkney Mainland. Warum schwierig? Wegen solcher Abfüllungen. Gefühlt inflationär bringt Highland Park die Single Cask Abfüllungen in den braunen Säckchen auf den Markt. Jeder Shop, jedes Land, jede Kirmes - alle haben ein Säckchen. Die Farbe ist immer dunkel, so auch hier und der Alkoholgehalt unangenehm hoch. 66,5%vol. nach 13 Jahren? Das ist wahrlich ein Knüppel aus dem Sack. Der Whisky ist für den 10th Anniversary des niederländischen Onlinehändlers DrankDozijn abgefüllt und kostet dort inzwischen ca. 160 €. Das ist ein stolzer Preis für einen 13jährigen Whisky. Gereift wurde er im 1st fill European Oak Sherry Butt - und das hat viel Farbe hinterlassen.
Der 17jährige hat es nicht in die überarbeitete Core Range der Brennerei geschafft und ist daher nur noch vereinzelt und mit entsprechendem Aufschlag erhältlich. Das Pulteney Blind Tasting hat er klar für sich entschieden, auch ich habe ihn auf den ersten Platz gesetzt. Schade, dass er nicht mehr erhältlich ist.
Der 16jährige Old Pulteney ist für den Travel Retail konzipiert aber auch im normalen Handel erhältlich. Ein klassischer Whisky aus american und spanish Oak ohne klare Angaben zur Färbung oder Filterung. Mich hat er im Blind Tasting nicht überzeugt, die anderen Teilnehmer:innen haben ihn auf Platz 2 gevotet. Also dann - nachschmecken.
Ein Whisky hoch aus dem Norden Schottlands. Die Pulteney Distillery liegt in der Hafenstadt Wick an der schottischen Nordküste. Auch wenn es nicht mehr die nördlichste Mainland Distillery ist - die Whiskys der Brennerei gelten als maritim-kräftige Malts. Die Originalabfüllungen tragen den Namen Old Pulteney. Dieser ist 15 Jahre alt, hat 46,0%vol. und sollte nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert sein. Die Farbe hat jedenfalls einen schönen, natürlichen Goldton.
Ein mit kräftiger Fassstärke aus dem 1st fill Bourbon-Fass für den Frankfurter Whiskyladen Whisky for Life abgefüllter Pulteney. Der einzige unabhängig abgefüllte Pulteney im WhiskyJason Blind Tasting konnte die Menge nicht vollständig begeistern und erreichte nur Platz 4. Ich fand ihn gut und habe ihn auf Platz 2 gesetzt. Kann er beim Nachschmecken ebenfalls überzeugen oder gar entzücken?
12 Jahre, 40%vol., American Oak Ex Bourbon Fass - das ist die Einstiegsklasse, wenn man die NAS der Leuchtturm-Serie mal außen vor lässt. Laut Etikett ist er gefärbt, bei der geringen Stärke sicher auch chillfiltered. Im Blind Tasting kam er immerhin vor den 18er auf den vorletzten Platz, bei mir selbst war er aber der Verlierer des Abends. Auch beim Nachschmecken rückt er nicht auf.