Balblair | aged 18 years | Distillery Bottling

Balblair hat einen 15jährigen und einen 18jährigen Whisky in der Core-Range. Zwischen beiden liegen 3 Jahre und 40 €. Die Rahmendaten sind ähnlich, beide sind in Amerikan Oak gereift und dann in Spanish Oak Butts nachgereift. Macht es da wirklich Sinn, tiefer in die Tasche zu greifen - gibt es dafür auch die tieferen Aromen?

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Glen Moray | The Private Cask Collection | Madeira Cask Finish

In der Private Cask Collection hat Glen Moray einen 12jährigen, im Madeira Fass gefinishten Whisky abgefüllt. Die Abfüllung ist in Fassstärke und hat einen kräftig bräunlichen Goldton. Glen Moray ist immer etwas unter dem Radar, dieser Whisky ist 2021 erschienen und von den 234 Flaschen sind noch in etlichen Geschäften Exemplare erhältlich. Für Preis von über 100 - 120 € müsste der Whisky auch ordentlich etwas bieten.

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Glengoyne | aged 21 years

Glengoyne 21 ist ein Luxusprodukt - das suggeriert die Verpackung, das unterstreicht der Preis. Wie bei vielen Luxusprodukten stellt sich die Frage: Wird der Status durch die Qualität gerechtfertigt? Abgefüllt wird der Glengoyne 21 mit laschen 43%vol. Das ist auf jeden Fall eine Enttäuschung - insbesondere angesichts von Preisen, die inzwischen weit über 160 - 200 € liegen. Das ist Whisky, von dem ich mir allenfalls ein Sample leisten kann. Schauen wir, wie bedauerlich das ist …

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Glengoyne | aged 18 years

Ein 18jähriger Glengoyne, der in einer riesigen Kiste daher kommt, die Ralfy der Brennerei (im übertragenen Sinn …) um die Ohren gehauen hat, weil Ressourcen und Geld verschwendet werden. Geld, das besser in ein stärkeres Bottling investiert worden wäre, denn 43%vol. sind arg dünn für eine Abfüllung, die im Mitte 2022 in den meisten Shops über 120 € kostet. Der Whisky hat eine gesunde, goldene Farbe. Mal sehen, ob er Qualitäten hat, die den Preis rechtfertigen.

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Glenallachie | Cuvée Cask Finish | 2009 – 2021

Billy Walker versteht es, aus vorhandenen Whiskybeständen großartige Neuerscheinungen zu kreieren. Bei Glenallachie ist noch kein Tropfen des von ihm verantworteten neuen Destillats erschienen und doch hat sich die Distillery seit der Übernahme durch ihn und seine Partner einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er schafft es, aus den davor unauffälligen Blendfillern von Pernod Ricard immer wieder hervorragende Whiskys zu schaffen, in dem er sie in guten Fässern finisht. Dieses Cuvée Cask enthält Whiskys aus American Oak, die in Rioja Barriques gefinisht wurden und in Sherryfässern ausgebaute Whiskys. Der spanische Rotwein gibt dem Whisky einen dunkel-rötlichen Goldton.

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Bladnoch | 19 years old | 2021 Release

Bladnoch gehört zu den interessanten neuen Lowland Distillerien, obwohl diese Distillery bereits seit 1817 existiert. Nach einer wechselvollen Geschichte hat man sich erst vor einigen Jahren wieder neu aufgestellt - kann aber im Gegensatz zu den tatsächlichen Neugründungen auch auf gereifte Whiskys zurückgreifen. Dies ist eine 2021 erschienene 19jährige PX Sherry Reifung. Keine Ahnung, wie lange er im Sheery Fass war. Die Farbe ist kräftiges Kupfer.

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Tobermory | aged 21 years | Distillery Bottling

Ein 21jähriger Tobermory mit Oloroso Finish, das ist vielversprechend. In etlichen Läden ist der Whisky noch erhältlich - zu Preisen von 150 - 200 €. Das ist abschreckend und ambitioniert. Klar, der Whisky ist 21 Jahre alt, das kostet heute Geld. Aber warum eigentlich, ist die Qualität tatsächlich soviel besser - oder geht es nur darum, dass alter Whisky irgendwie rar ist? Dann würde es sich zumindest nicht lohnen, ihn aus Genussgründen zu kaufen. Und ob ein 21jähriger Tobermory aus der Core Range tatsächlich als Wertanlage taugt, sei mal dahingestellt. Abgefüllt ist er mit den üblichen 46,3%vol., er ist laut Etikett un-chillfiltered. Zur Farbe wird keine Angabe gemacht. Das ist alles nicht so erbaulich - aber vielleicht macht er das ja im Geschmack wieder wett.

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