Springbank | 1995 - 2011 | Cask Strength
Single Malt Scotch Whisky
53,0%vol. | aged 16 years | Fresh Port Hogshead | bottled for Denmark
un-chillfiltered
chillfiltered
natural colour
coloured
un-peated
lightly peated
cask strength
Single Cask

Manchmal kann man Samples von einem Whisky bekommen, den es längst nicht mehr gibt – oder eben zu hohen Preisen auf dem Zweitmarkt und in der Auktion. Dieser 16jährige Springbank wurde 2011 exklusiv für den dänischen Markt abgefüllt. Er reifte im Port Hogshead, ist fassstark mit genau 53,0%vol und hat eine schön rotgoldene Farbe.
Nosing
Taste
Finish
Conclusion

The Online Scotch Whisky Awards:
Best Distillery 2021 | 2022 | 2023

Springbank Distillery
founded: 1828 | Region: Campbeltown
Owner: Springbank Distillers (J & A Mitchell)
Capacity: 500.000 LPA
LPA: Litres of Pure Alcohol
Quelle: Ingvar Ronde, Malt Whisky Yearbook 2025
Springbank liegt in Campbeltown auf der Halbinsel Kintyre. Hier gab es einst über 30 Distilleries – heute sind Springbank und Glengyle (die zur gleichen Besitzerfamilie gehören) und Glen Scotia geblieben. Aber weitere Brennereien werden in den nächsten Jahren an den Start gehen.
Springbank produziert drei Marken: Longrow ist stark getorft und zweifach destilliert, Springbank lightly peated und zweieinhalbmal destilliert, Hazelburn ungetorft und dreimal destilliert. Direkt auf dem Nachbargrundstück betreibt man die Glengyle Distillery, die ihre Whiskys unter der Marke Kilkerran produziert.
Springbank macht alles so, wie wir Nerds es lieben: Keine Färbung, keine Kühlfilterung, Handarbeit ohne Automatisierung, beschäftigt werden die Menschen aus der Region, das Malz wird auf eigenen Malzböden produziert, gelagert und abgefüllt wird vor Ort. So sind unsere romantischen Träume von Whisky, hier werden sie Realität.
Die Kehrseite: Natürlich werden diese Whiskys gehypt und gesammelt – das Angebot ist zu knapp, die Preise steigen, die ‚Investoren‘ wittern ihre Chance. Auch wenn die Whiskys zu einem guten UVP herausgegeben werden, sind sie dafür eher nicht zu kaufen – zumindest nicht ohne Beziehungen zu Händlern vor Ort. Einige Online-Shops legen gleich eine ordentliche Schippe drauf und nehmen den Zweitmarktpreis vorweg. Und viele Fans, die diese Whiskys einfach nur genießen wollen, können oder wollen sie sich dafür nicht mehr leisten. Schade um diesen guten Stoff.